Energiespar Tips

Die Energiepreise steigen. Die Gründe hierfür sind vielschichtig: steigende Nachfrage, Umweltkatastrophen, politische Krisen in Rohstoffländern sowie Steuerlasten. Dies merkt man nicht nur bei der regelmäßigen Fahrt zur Zapfsäule, sondern auch gerade im Frühjahr, wenn Mieter und Eigentümer mit den Abrechnungen für Strom und Nebenkosten konfrontiert werden. Daher haben wir hier ein paar wirksame Tipps zum Energiesparen im Haushalt zusammengestellt.

Heizung

Die Heizkosten nehmen den Löwenanteil bei den Energiekosten ein, teilweise bis zu drei Viertel aller Energiekosten im Haushalt. Daher ist hier der bewusste und sparsame Umgang mit der Energie besonders effektiv.

Eine Heizung muss nicht immer auf „volle Pulle laufen“. Regulieren Sie die Raumtemperatur den Tageszeiten und Außentemperaturen entsprechend. Nachts kann beispielsweise die Raumtemperatur um bis zu 5 Grad Celsius gesenkt werden.

Tagsüber können einzelne Räume ebenfalls kühler sein. Insbesondere im Badezimmer braucht es nur morgens und abends wärmer zu sein. Jedoch sollten Sie auch darauf achten, dass die Raumtemperaturen nicht dauerhaft zu niedrig sind, da auf diese Weise die Wände feucht werden können und die Schimmelgefahr steigt.

Überlegen Sie einfach, ob es wirklich notwendig ist, die Heizung höher zu drehen. Denn bereits eine um 1 Grad Celsius niedrigere Heiztemperatur spart durchschnittlich 5 Prozent der Energie. Daher ist es in einigen Fällen vielleicht sinnvoller, eher auf einen wärmeren Pullover oder eine Wolldecke zurückzugreifen, als höhere Kosten zu verursachen.

Zu einem erhöhten Wärmeverlust und somit erhöhten Heizkosten tragen auch undichte Fenster und Türen bei. Überprüfen Sie daher am besten mit einem Teelicht oder Feuerzeug wo undichte Stellen für Zug sorgen. Sind enorme Schwachstellen vorhanden, sollten diese mit selbstklebenden Dichtungsbändern aus dem Baumarkt abgedichtet werden.

Wasser

Wasser gehört zu den wertvollsten Rohstoffen auf unserer Erde und nicht nur deshalb empfiehlt sich ein sparsamer Umgang mit dieser Ressource. Der Verbrauch von Wasser schlägt sich gleich zweimal in den Energiekosten nieder – einerseits für Frischwasser und andererseits für Abwasser. Daher kann hier ein wenig Sparsamkeit zu enormen Kostensenkungen führen.

Lassen Sie warmes Wasser nicht unnötig laufen. Gerade beim Zähneputzen oder Rasieren haben sich in vielen Familien derartige Bräuche eingeschlichen, die den Wasserbedarf unnötig erhöhen.

Überlegen Sie auch, ob es schon wieder das Vollbad sein muss. Duschen verbraucht im Vergleich zum Baden lediglich ein Drittel an Wasser. Wird die Dusche noch mit einem Sparduschkopf ausgestattet, lässt sich der Wasserverbrauch bei der Körperpflege nochmal bis zu 50 Prozent senken.

Wenn zu Ihrem Grundstück auch ein Garten oder eine Grünanlage gehört, prüfen Sie auch, ob die im Sommer notwendige Bewässerung nicht durch die Nutzung von aufgefangenem Regenwasser erreicht werden kann.

Strom

Seit der Liberalisierung der Strommärkte sind viele neue Anbieter auf dem Markt erschienen und teilweise auch schon wieder verschwunden. In diesem Energiesektor hat sich daher in den vergangenen Jahren einiges getan. Insbesondere bei den Preisen. Während in den ersten Jahren der Konkurrenzkampf über den Preis ausgetragen wurde, steigen in jüngster Zeit wieder die Energiepreise. Vergleichen Sie daher die Anbieter an Hand Ihrer letzten Stromjahresabrechnung. Ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter ist weitaus weniger kompliziert als allgemein angenommen. Den „Papierkram“ erledigt dabei oft der neue Versorger und es werden auch keine Installationen im Haus oder der Wohnung notwendig.

Die Stromkosten lassen sich aber nicht nur durch einen günstigeren Anbieter senken, sondern auch durch einen geringeren Stromverbrauch. Außerdem entlasten Sie auf diese Weise auch noch die Umwelt.

Zunächst sollten Sie Stromfresser in Ihrem Haushalt entlarven. Zahlreiche Stromanbieter stellen leihweise Messgeräte kostenlos zur Verfügung. Einfach mal die Service-Nummer des Stromanbieters wählen und sich informieren.

Zahlreiche Elektronikgeräte verbrauchen Strom, auch wenn sie gar nicht genutzt werden. Insbesondere Fernseher, Receiver und Hifi-Anlagen gehören dazu, da sie regelmäßig auf Stand-By laufen. Solche Geräte sollten am besten an eine schaltbare Steckerleiste angeschlossen werden, die bereits ab ca. 5 Euro im Handel erhältlich ist. Einmal den Schalter betätigt und schon verbrauchen die angeschlossenen Geräte tatsächlich keinen Strom mehr.

Aber auch bei Geräten, die dauerhaft in Betrieb sind, lässt sich der Strom-Verbrauch senken. Dabei sollten Sie insbesondere an den Kühl- und Gefrierschrank denken, denn diese Geräte fallen mit durchschnittlich ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs ins Gewicht. Bedeutsam ist hier vor allem der Standort des Gerätes. Je wärmer die Umgebung des Kühl- und Gefrierschranks, desto höher ist der Energieverbrauch. Vermeiden Sie daher Plätze neben dem Herd, der Heizung oder anderen warmen respektive sonnigen Stellen.

Auch wenn Lampen im Vergleich zu den klassischen Küchengeräten weniger Strom verbrauchen, so gewinnt die Beleuchtung durch den Faktor Zeit seine Relevanz im Energiesparkonzept. Wo Lampen lange und dauerhaft angeschaltet sind, sollten Energiesparlampen eingesetzt werden, da diese bis zu 80 Prozent weniger Strom verbrauchen. Die etwas höheren Anschaffungskosten amortisieren sich bereits nach einem Jahr. Auch können Sie durch die geschickte Verteilung und Platzierung der Lampen im Raum den Verbrauch senken. Denn wenn überwiegend am Schreibtisch gearbeitet wird, reicht meist eine Arbeitslampe und es bedarf keiner „Festbeleuchtung“. Weiterhin spielt auch die Gestaltung der Räume eine Rolle. Ein heller Raum mit weißen Wänden benötigt weniger zusätzliches Licht.

Gerne beraten wir Sie persönlich zu unseren Hausmeisterservice-Angeboten rund um das Thema Enegiesparen. Treten Sie in Kontakt.

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